Treidlerweg in Hördt

Pfälzer Urwald – urwüchsige Rheinauen – sonnige Waldwege

zertifizierter Premiumwanderweg – die Extra-Tour auf 14 km

Auf diesem Wanderweg können einige besondere Lebensräume beobachtet werden! Hier erlebt man so einiges, was die Natur am Rhein besonders macht:

Die Hartholzaue, die sich typisch entlang von großen Flüssen, in Bereichen die nur kurzzeitig von Hochwassern überschwemmt werden, entwickelt.

Die Weichholzaue, oder auch „Weiden Auwälder“ genannt, direkt an den Ufern, wo der Boden sehr nass ist, mit Weiden und Pappeln, naturschutz-bedeutend mit weitgehend ungestörtem Wasserhaushalt.

Und natürlich den Strom, der Rhein selbst, mit seinen Altrheinarmen und Schluten.

Die Hördter Rheinauen sind das älteste und mit 851 Hektar das zweitgrößte Naturschutzgebiet (nach der Bruchbach-Otterbachniederung mit 1.543 Hektar) im Landkreis Germersheim. Es ist Teil eines Natura 2000 und FFH-Gebietes mit 2.382 Hektar.



Der Einstieg in den fast 14 km langen Treidlerweg ist in der Nähe des Schützenhauses in Hördt. Der Weg führt entlang des Michelsbachs, vorbei an Feldern, Gräser- und Schilfflächen. Mehrere Fischteiche, mit Seerosen bedeckt, bieten einen besonders schönen Anblick. Eine fast 7m dicke Schwarz-Pappel am Wegesrand ist eines der Higlights der Tour.


Im Schleusenhaus in Sondernheim lässt es sich einkehren und auf der Terrasse oder im Garten ausspannen. Hier kann man auch Pfälzer Spezialitäten, wie z. B. Bratwurst, Leberknödel und Saumagen mit Kraut genießen und das lebendige Treiben der vielen Wanderer, Radsportler und Inlinerfahrer beobachten.


Auf den „Spuren der Treidler“ geht es dann weiter entlang des Rheins, der – damals wie heute – wichtigsten Binnenwasserstraße Europas. Das „Treideln“, das bis in jene Zeit zurückreicht, bevor es die ersten Dampfschiffe gab, kann man hier erahnen und es sich phantasievoll vorstellen. Hier kann man auch den noch gut erhaltenen Myriameterstein XXI (Nr. 21) finden.


Eine einzigartige Flora und Fauna in der intakten und geschützten Hördter Rheinaue. Viele bedrohte Tierarten, wie beispielsweise der Kamm-Molch, der Eisvogel, der Grauspecht oder die Krickente haben hier ihr Zuhause. Vögelgezwitscher und quakende Frösche sind ständige Wegbegleiter durch die Auwälder, beim Wandern über Deichkronen und entlang der Baggerseen, Felder und Streuobstwiesen.


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